Willkommen in Beutow

Beutower Mühle

Wassermühle

Am Rand eines kleinen Niederungswaldes, etwa einen Kilometer nördlich von Beutow, liegt die Beutower Mühle am Grabower Mühlenbach. Dieser Bach trieb früher auf seinem kurzen Lauf von den Niederungs-wiesen bei Krummasel bis zur Jeetzel drei Mühlen an: die Jaaßel, die Beutower und schließlich die Grabower Mühle, alle nur ein bis zwei Kilometer voneinander entfernt. Die Beutower dürfte der größte dieser drei Mühlenhöfe gewesen sein, dafür spricht zumindest ihr eindrucksvoller, zweigeschossiger Fachwerkbau von 1790, der in Stil und Umfang mit dem der Zeetzer Mühle (Nr. 29) zu vergleichen ist. 1330 finden wir diese Mühle erstmals urkundlich erwähnt. Sie war eine Korn-Öl- und Bakemühle, doch wurde die Bakemühle bereits 1824 wegen Unrentabilität aufgegeben, so daß das Wasserrad bis zur Umstellung auf Turbinenantrieb um 1910 zwei Mahlgänge und den Ölschlag antrieb. 1931 wurde der Mühlenbetrieb um eine Bäckerei erweitert, wozu das Gebäude gegenüber der Mühle errichtet wurde. Gebacken wird immer noch auf dem Beutower Mühlenhof, dagegen ruht der Mühlenbetrieb seit 1977. Ein Teil der Mühlentechnik ist aber bis heute erhalten geblieben.

Literatur

"Damals im Wendland"
   Autoren: Brigitte Rapp (geb. Winterhoff)
   und Ulrich Rasche
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